Überarbeitet und unterentschädigt
Am 27. September 2026 stimmen wir über die Änderung des Lehrpersonalgesetzes ab.
Für die SP Dietikon ist klar: Ein JA ist ein JA zu besseren Arbeitsbedingungen für unsere Lehrpersonen und ein JA zu einer starken Volksschule.
Die Vorlage bringt dringend benötigte Verbesserungen: Lehrpersonen erhalten mehr Zeit für die Unterrichtsvorbereitung, Elternzusammenarbeit und die wichtige Arbeit als Klassenlehrperson wird endlich besser anerkannt. Dies sind keine Geschenke an die Lehrpersonen, sondern eine überfällige Anpassung an die gestiegenen Anforderungen im Schulalltag.
Die Gegner um SVP und FDP sprechen von einem „Angriff auf die Gemeindefinanzen“ und warnen vor Mehrkosten von 67 Millionen Franken für die Gemeinden. Damit lenken sie ab von der eigentlichen Problematik, dass unsere Lehrpersonen überarbeitet und unterentschädigt sind, ab. Mit der Auslagerung der Kosten an die Gemeinden wird hier eine gute Vorlage an der Logistik des Geldes aufgehängt. Denn die bürgerlichen Parteien blockierten den gut finanzierbaren Weg, welchen SP bis GLP im Kantonsrat vorschlugen.
Die Lehrerinnen und Lehrer leisten bei uns in Dietikon täglich Grossartiges! Unter anderem im Schnitt 220 unbezahlte Überstunden gemäss VPOD (eine Gewerkschaft des Lehrpersonals). Die Ansprüche der Eltern sind gewachsen. Die Lehrpersonen müssen mehr Zeit mit der Vorbereitung und Dokumentation verbringen. Wir können nicht zulassen, dass Lehrer:innen weiterhin täglich hoch belastet vor unseren Kindern stehen und dafür nicht entschädigt sind.
Stimme deshalb für die Lehrpersonen und für eine starke Schule klar JA zum Lehrpersonalgesetz, denn gute Schule braucht Zeit.
Kathi Kiwic